Bin ich zu alt für diese Party? Wird mich jemand komisch anschauen? Gibt es eine Rampe für meinen Rollstuhl? Ist es schlimm, dass meine Haut eine andere Farbe hat?

Diese und weitere Fragen müssen sich jedes Wochenende oder jeden Abend viele Menschen stellen, die nur ein bisschen ausgehen wollen, tanzen und am sozialen Leben teilhaben. Gleichzeitig sollte man sich auch ohne Angst im Nachtleben bewegen können.

Mit dem Projekt "Feiern ohne Vorurteil" will die Projektgruppe „diversity“ Vorurteile und Ängste bezogen auf Herkunft, Gender, sexuelle Orientierung, Alter, Behinderung oder alle Arten von "anders" sein thematisieren und Menschen sensibilisieren. Der Umgang mit der Vielfalt in der Gesellschaft soll gefördert und Diskriminierung abgebaut werden.

Mit drei Radiosendungen zum Thema und mehreren Aktionsständen in Clubs sowie einer Umfrage bei BesucherInnen und VeranstalterInnen soll die Alltagsdiskriminierung im Nachtleben untersucht werden. Die Ergebnisse werden in Zusammenarbeit mit dem Gender & Diversity Team der FH-Nürnberg ausgewertet und dem Kompetenzzentrum Gender & Diversity für die weitere Arbeit zur Verfügung gestellt.

 

Gefördert durch die Stadt Nürnberg, Referat für Jugend, Familie und Soziales und durch das Amt für Kultur und Freizeit/ Inter-Kultur-Büro im Rahmen des Projekts "House of Resources"

 

 

Immigration Broadcast ist ein Projekt von RadiomacherInnen für Geflüchtete zwischen 16 und 27 Jahren. In regelmäßigen Workshops wird von Grund auf gelernt, worauf es beim Radiomachen ankommt. Ziel ist es, eine monatliche, gemeinsame Sendung zu produzieren. Und einen kleinen Schritt in die große Welt der Medien zu wagen.