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Aus dem Stoffwechsel-Magazin

Hungerstreik iranischer Asylsuchender in Würzburg

Es ist aufgrund der faktischen Abschaffung des Asylrechts schwer genug, überhaupt nach Deutschland zu kommen. Doch auch wer es bis hier her schafft, erlebt oft ein weiteres Trauma – aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Lebensbedingungen für Asylsuchende, besonders hier in Bayern.

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Sammellagern z.B. soll, so die Bayerische Asyldurchführungsverordnung (Zitat)„die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“.

Hinzu kommt das Sachleistungsprinzip des Asylbewerberleistungsgesetzes, die Residenzpflicht und das lange Warten auf die Asylbescheide.

Diese Situation belastet viele! Und manche so sehr, dass sie den Tod vorziehen. Ende Januar hat sich ein iranischer Flüchtling in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Würzburg das Leben genommen. Er konnte unter diesen Umständen nicht mehr weiter leben.

Seither protestieren insbesondere iranische Flüchtlinge gegen die unzumutbaren Zustände in den Lagern. Seit dem 19.3. befindet auch ein Hungerstreik statt. 8 iranische Asylsuchende verweigern öffentlich die Nahrungsaufnahme – vor dem Würzburger Rathaus.

In einem öffentlichen Brief an die Verantwortlichen der Bayerischen Asylpolitik fordern sie endlich gehört zu werden: Wir wollen euch diesen bewegenden Brief  nicht vorenthalten:

 

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