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73 Jahre nach der Befreiung: Ein Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Am vergangenen Samstag war der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. So der sperrige Titel eines Gedenktages, der an die Menschen erinnern soll, die von den Nazis systematisch verfolgt und getötet wurden. Der 27. Januar ist nicht zufällig gewählt, denn er ist außerdem auch der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee – dort wo allein zwischen 1940 bis 1945 1,1 bis 1,5 Mio. Menschen ihr Ende fanden. In dieser Stunde hört ihr ein Erlebnisbericht zu einem Besuch im KZ-Gedenkort Auschwitz.

 

 

Das KZ Auschwitz, besser Auschwitz-Birkenau ist zu dem Symbol der Shoah, des Holocaust geworden. Für die systematische Ermordung aller Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuellen, politisch Andersdenkenden sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure.
So die immer noch unvollständige Aufzählung der industriell-geführten Tötung von Menschen durch die Nazis. Der 27. Januar 1945 ist der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee und deshalb seit 2005 der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. 73 Jahre ist das her und am Samstag waren deshalb weltweit viele Gedenkveranstaltungen dazu. Meine Kollegin Sabine Eisenburger von Luceafarul war erst vor kurzem, eine Woche vor dem Gedenktag im KZ-Gedenkort Auschwitz-Birkenau und ich habe mit ihr über ihre Erlebnisse gesprochen. Ich frage sie zuerst, wie sie mit diesen nüchternen Fakten im Hinterkopf, ihren Besuch dort erlebt hat.

 

Das ein Besuch des KZ-Gedenkorts Auschwitz-Birkenau etwas anderes ist, als sich mit der Geschichte des Holocaust aus geschriebenen Quellen auseinander zu setzen, das bezeugen viele BesucherInnen des KZ. Aber was ist es, dass uns der Besuch anders näherbringt? Und wie kann man aus der Geschichte lernen? Sabine Eisenburger war vor kurzem im deutschen Konzentrationslager auf polnischen Boden zu Besuch und schildert ihre Erlebnisse.

 

 

 

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