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Weitere Nachrichten

Samstag, 6.9.2008

Mit niedriger Bildung riskiert man in der BRD ein im internationalen Vergleich besonders hohes Risiko, Erwerbslos zu werden.

Was darf die Satire..?

Ein schon vor fünf Jahren veröffentlichtes satirisches Plakat gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr sorgt seit gestern für neuen Streit in Berlin.

ASSE im Ärmel...

Gestern haben sich der Bund und das Land Niedersachsen auf einen Betreiberwechsel für das von Skandalen gebeutelte Atommülllager Asse II verständigt.

Kriminelle Kandidaten...

Das Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum hat vor einem zunehmend militanten und radikalen Potenzial innerhalb der NPD in Brandenburg gewarnt.

Politik und Kunst...

Die Beteiligung der NPD an einem Kunstprojekt im Museum Fridericjanum in Kassel hat für einen Eklat gesorgt.

Wir informieren

Funk & Schall

heute, Montag, 18.08.: Brittel wieder on air von 18 bis 19 Uhr!

Lizenzverlängerung

Medienrat der BLM verlängert Sendelizenz für Radio Z für weitere vier Jahre


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Au revoir 35-Stunden-Woche

Donnerstag, 24 Juli 2008
Nach zehn Jahren verabschiedet sich Frankreich wieder von der 35-Stunden-Woche. Letzte Nacht billigte der französische Senat ein umfassendes Gesetzespaket für den Arbeitsmarkt, das unter anderem die bisher geltende Wochenarbeitszeit aushebelt. Unternehmen seien künftig nicht mehr durch die geltenden Überstundenregelungen "blockiert", sagte Arbeitsminister Xavier Bertrand dem Sender France Info. Die Senatoren der konservativen Regierungspartei UMP billigten das Reformpaket gegen die Stimmen der sozialistischen Opposition. Ferner wurden Verschärfungen für Arbeitslose beschlossen. Wer zwei "vernünftige" Jobangebote ausschlägt, dem kann künftig die Unterstützung gekürzt werden, so Bertrand. Die 35-Stunden-Woche war von der sozialistischen Regierung unter Premierminister Lionel Jospin von Mai 1998 an über mehrere Gesetze eingeführt worden. Damit wurde die Arbeitszeit von davor 39 Stunden herabgesetzt. Ziel war es, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und mehr Menschen eine Anstellung zu ermöglichen. Laut einer umstrittenen Schätzung des französischen Statistikinstituts Insee entstanden so 350.000 zusätzliche Arbeitsplätze.
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