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Samstag, 6.9.2008

Mit niedriger Bildung riskiert man in der BRD ein im internationalen Vergleich besonders hohes Risiko, Erwerbslos zu werden.

Was darf die Satire..?

Ein schon vor fünf Jahren veröffentlichtes satirisches Plakat gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr sorgt seit gestern für neuen Streit in Berlin.

ASSE im Ärmel...

Gestern haben sich der Bund und das Land Niedersachsen auf einen Betreiberwechsel für das von Skandalen gebeutelte Atommülllager Asse II verständigt.

Kriminelle Kandidaten...

Das Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum hat vor einem zunehmend militanten und radikalen Potenzial innerhalb der NPD in Brandenburg gewarnt.

Politik und Kunst...

Die Beteiligung der NPD an einem Kunstprojekt im Museum Fridericjanum in Kassel hat für einen Eklat gesorgt.

Wir informieren

Funk & Schall

heute, Montag, 18.08.: Brittel wieder on air von 18 bis 19 Uhr!

Lizenzverlängerung

Medienrat der BLM verlängert Sendelizenz für Radio Z für weitere vier Jahre


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Vorreiter CSU

Donnerstag, 17 de Juli de 2008

Mit den Stimmen der CSU hat der Landtag in Bayern das umstrittene neue Versammlungsrecht beschlossen. Gegen das Gesetz sprachen sich die Fraktionen von Grünen und der SPD aus.

Während die Grünen-Fraktionschefin Margarete Bause sagte, dass das Gesetz der bayerischen Staatsregierung das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit durch eine behördliche Gnade ersetze, roch der Gesetzesentwurf für den SPD-Abgeordneten Franz Schindler nach „Obrigkeitsstaat“. Die CSU sehe offenbar in Versammlungen grundsätzlich eine Störung der öffentlichen Ordnung. Die Verhinderung rechtsradikaler Aufmärsche wie in Wunsiedel oder Gräfenberg sei nur ein Vorwand für die weitere Beschneidung von Bürgerrechten. Das Gesetz wende sich gegen alle BürgerInnen und erschwere spontanen Protest. Petra Pau, Mitglied der Bundestagsfraktion der Linken wiederum bezeichnete die CSU als „Vorreiter im Kampf gegen verbriefte Bürgerrechte“.

Im Vorfeld der gestrigen Sitzung kam es wiederholt zu Demonstrationen von linken Gruppen, Gewerkschaften und Parteien. Auch wurden dem bayerischen Landtag 250 schriftliche Eingaben gegen das neue Versammlungsrecht gemacht. Beratungen über diese Eingaben wurden allerdings von der CSU verhindert.

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