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Weitere Nachrichten

Samstag, 6.9.2008

Mit niedriger Bildung riskiert man in der BRD ein im internationalen Vergleich besonders hohes Risiko, Erwerbslos zu werden.

Was darf die Satire..?

Ein schon vor fünf Jahren veröffentlichtes satirisches Plakat gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr sorgt seit gestern für neuen Streit in Berlin.

ASSE im Ärmel...

Gestern haben sich der Bund und das Land Niedersachsen auf einen Betreiberwechsel für das von Skandalen gebeutelte Atommülllager Asse II verständigt.

Kriminelle Kandidaten...

Das Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum hat vor einem zunehmend militanten und radikalen Potenzial innerhalb der NPD in Brandenburg gewarnt.

Politik und Kunst...

Die Beteiligung der NPD an einem Kunstprojekt im Museum Fridericjanum in Kassel hat für einen Eklat gesorgt.

Wir informieren

Funk & Schall

heute, Montag, 18.08.: Brittel wieder on air von 18 bis 19 Uhr!

Lizenzverlängerung

Medienrat der BLM verlängert Sendelizenz für Radio Z für weitere vier Jahre


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Hauptsache Sprit

Mittwoch, 14 de Mai de 2008
Ungeachtet heftiger Proteste soll heute in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia ein deutsch-brasilianisches Abkommen über den Handel mit Bio-Kraftstoffen unterzeichnet werden.
Mit dem neuen Abkommen will Berlin den Anbau von Biokraftstoffen in Brasilien gezielt fördern, um einen hierzulande steigenden Konsum befriedigen zu können. Die deutsche Regierung setzt sich mit diesem Schritt über die Forderungen von NGOs, Kirchen und den Vereinten Nationen hinweg. Diese fordern aufgrund der globalen Nahrungsmittelkrise, die Produktion und den Verbrauch der Agrarkraftstoffe zu senken, da die verstärkte Produktion dieser Kraftstoffe unter anderem für die stark gestiegenen Lebensmittelpreise verantwortlich gemacht wird. Auch beobachten Umweltschutzverbände eine zunehmende Rodung des brasilianischen Regenwaldes, der immer mehr Plantagen für die Biospritgewinnung Platz machen muss. Zwar betonte der deutsche Umweltschutzminister Gabriel, im Abkommen werde die ökologische Nachhaltigkeit der brasilianischen Biospritproduktion vorgeschrieben. Wie aber Martin Bröckelmann-Simon von misereor kritisierte, sei die brasilianische Regierung „weit davon entfernt“, ökologische und soziale Standards bei der Herstellung von Agrarkraftstoffen sicherzustellen. Der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation FIAN verwies zudem auf verbreitete Sklavenarbeit auf den Zuckerrohrplantagen und die letzten Hungerrevolten in verschiedenen Ländern Lateinamerikas und Afrikas. KritikerInnen werfen Gabriel vor, den Bekenntnissen der brasilianischen Seite zum nachhaltigen Biomasseanbau nur allzu leicht geglaubt zu haben.
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