Home arrow Nachrichten arrow Hauptsache Sprit
 

Weitere Nachrichten

Oskar, der Reaktionär

Die saarländische SPD will nach den Landtagswahlen im nächsten Jahr offenbar nur dann mit der Partei Die Linke koalieren, wenn die künftige Ministerpräsidentin eine Sozialdemokratin ist.

deutschland und der krieg...

Der deutsche Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat heute seine Truppenbesuche im nordafghanischen Bundeswehr-Standort Masar-i-Scharif fortgesetzt.

keine ASSE im ärmel...

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat den Betreibern des niedersächsischen Atomlagers Asse schwerwiegende Versäumnisse und Verstöße gegen geltende Vorschriften vorgeworfen.

grüne umweltpolitik...

Gestern haben vor der Parteizentrale der Grünen Alternativen Liste GAL in Hamburg AktivistInnen von BUND, Greenpeace, ROBIN WOOD und Tschüss Vattenfall gegen den geplanten Bau des Kohlekraftwerks in Moorburg demonstriert.

datenhändler kommune...

Neben professionellen Adresshändlern erzielen auch die Kommunen hohe Einnahmen durch den Verkauf persönlicher Daten, wie der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sagte.

Wir informieren

Funk & Schall

heute, Montag, 18.08.: Brittel wieder on air von 18 bis 19 Uhr!

Lizenzverlängerung

Medienrat der BLM verlängert Sendelizenz für Radio Z für weitere vier Jahre


Projekte

Download Jimtawl Beta

Die Radiospezifischen Inhalte unserer Seite, - Beiträge als Mp3's, Sendeplan, Playlisten - werden von der eigens entwickelten Joomlaerweiterung Jimtawl wiedergegeben. 

Einw Beta-Version können Interessierte  hier downloaden.


Freie Radios

Bundesverband Freier Radios

In Deutschland sind Freie Radios organisiert im Bundesverband Freier Radios (BFR).

Die nächsten Sender unserer Nähe sind


Hauptsache Sprit

Mittwoch, 14 Mai 2008
Ungeachtet heftiger Proteste soll heute in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia ein deutsch-brasilianisches Abkommen über den Handel mit Bio-Kraftstoffen unterzeichnet werden.
Mit dem neuen Abkommen will Berlin den Anbau von Biokraftstoffen in Brasilien gezielt fördern, um einen hierzulande steigenden Konsum befriedigen zu können. Die deutsche Regierung setzt sich mit diesem Schritt über die Forderungen von NGOs, Kirchen und den Vereinten Nationen hinweg. Diese fordern aufgrund der globalen Nahrungsmittelkrise, die Produktion und den Verbrauch der Agrarkraftstoffe zu senken, da die verstärkte Produktion dieser Kraftstoffe unter anderem für die stark gestiegenen Lebensmittelpreise verantwortlich gemacht wird. Auch beobachten Umweltschutzverbände eine zunehmende Rodung des brasilianischen Regenwaldes, der immer mehr Plantagen für die Biospritgewinnung Platz machen muss. Zwar betonte der deutsche Umweltschutzminister Gabriel, im Abkommen werde die ökologische Nachhaltigkeit der brasilianischen Biospritproduktion vorgeschrieben. Wie aber Martin Bröckelmann-Simon von misereor kritisierte, sei die brasilianische Regierung „weit davon entfernt“, ökologische und soziale Standards bei der Herstellung von Agrarkraftstoffen sicherzustellen. Der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation FIAN verwies zudem auf verbreitete Sklavenarbeit auf den Zuckerrohrplantagen und die letzten Hungerrevolten in verschiedenen Ländern Lateinamerikas und Afrikas. KritikerInnen werfen Gabriel vor, den Bekenntnissen der brasilianischen Seite zum nachhaltigen Biomasseanbau nur allzu leicht geglaubt zu haben.
< Prev   Next >