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Weitere Nachrichten

Samstag, 6.9.2008

Mit niedriger Bildung riskiert man in der BRD ein im internationalen Vergleich besonders hohes Risiko, Erwerbslos zu werden.

Was darf die Satire..?

Ein schon vor fünf Jahren veröffentlichtes satirisches Plakat gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr sorgt seit gestern für neuen Streit in Berlin.

ASSE im Ärmel...

Gestern haben sich der Bund und das Land Niedersachsen auf einen Betreiberwechsel für das von Skandalen gebeutelte Atommülllager Asse II verständigt.

Kriminelle Kandidaten...

Das Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum hat vor einem zunehmend militanten und radikalen Potenzial innerhalb der NPD in Brandenburg gewarnt.

Politik und Kunst...

Die Beteiligung der NPD an einem Kunstprojekt im Museum Fridericjanum in Kassel hat für einen Eklat gesorgt.

Wir informieren

Funk & Schall

heute, Montag, 18.08.: Brittel wieder on air von 18 bis 19 Uhr!

Lizenzverlängerung

Medienrat der BLM verlängert Sendelizenz für Radio Z für weitere vier Jahre


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Nazis als Richter

Freitag, 21 de März de 2008
Neonazis wollen als ehrenamtliche RichterInnen die Justiz unterwandern.
Auf der Homepage des Berliner Landesverbands der rechtsextremen NPD werden „alle nationalen Menschen“ aufgerufen, sich als Schöffen zu bewerben, um damit „die Interessen der deutschen Bürger zukünftig noch nachhaltiger vertreten zu können“. Zwar sieht die Justiz die Ambitionen der Rechten gelassen, dennoch mahnt Klaus Lederer, der Berliner Landeschef der Linken zur Vorsicht. Die NPD setze offenbar auf eine Unterwanderung der Justiz. Dies sei eine ernsthafte Bedrohung, da Neonazis als Schöffen auf Urteile Einfluss nehmen könnten und ihre „nationale Rechtspflege“ befördern könnten. RechtsexpertInnen hoffen nun auf eine stärkere Beteiligung der BerlinerInnen an der Wahl der Schöffen. Bislang hätten sich nur 7500 BewerberInnen gemeldet, benötigt für ein Auswahlverfahren würden aber rund 12000. Welche KandidatInnen als Schöffen vorgeschlagen werden, entscheiden die Bezirksparlamente bis zum 1. Juni.
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