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BUND fordert Verbot für Genmais MON 810

20.03.2008
Der Bund für Umwelt und Naturschutz fordert ein generelles Verbot für den Verkauf der gentechnisch veränderten Maisssorte MON 810. Dieser wird vom Chemieriesen Monsanto hergestellt und vertrieben. Wie Österreich, Griechenland, Ungarn, Polen und Frankreich müsse auch Deutschland die existierende EU-Schutzklausel gegen den Anbau des Gentech-Maises geltend machen. Die Genehmigung, in Deutschland weiterhin MON 810-Saatgut verkaufen zu dürfen, habe Monsanto Ende 2007 nur unter der Bedingung erhalten, dass es einen geeigneten Monitoringplan vorlege, der die Umweltauswirkungen des Gentech-Maises erfasse. Der vorgelegte Plan erfüllt jedoch laut einer vom BUND in Auftrag gegebenen Rechtsexpertise nicht die erforderlichen Kriterien. Die Aussaat von MON 810 sei deshalb rechtswidrig. Bund-Chef Hobert Weiger sagte ZITAT: Offensichtlich habe sich Monsanto die neuerliche Vertriebsgenehmigung regelrecht erschlichen ZITAT ENDE. Es sei ein Skandal, dass das Bundesamt die Angaben von Monsanto nicht auf ihre Stichhaltigkeit überprüft habe. 2008 soll laut offiziellem Standortregister auf 4412 Hektar Ackerfläche MON 810 ausgesät werden. Das wären 1800 Hektar mehr als 2007.
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