Wir informieren
Radio Handicap wird 10 und feiert!
am Freitag, 10.Oktober 08 ab 18.00 Uhr im BUNI Kultur- und Freizeittreff in Langwasser, Bertolt-Brecht-Str.6/Rückgebäude!
20 Jahre HIPHOP on air
Der "Ghettoblaster" feiert mit einem JubiläumsJam seinen 20. Geburtstag am 03.10.08 in der Desi ab 22.00 Uhr
Projekte
"ZOMG!" Die neue Jugendsendung bei Radio Z
Seit dem 1. September hat sich eine neue Jugendredaktion gegründet, die einmal im Monat eine Stunde über jugendpolitische, jugendkulturelle und jugendgesellschaftliche Themen bei Radio Z berichten möchte. Die erste Sendung könnt Ihr hören am 01.10.2008 von 18 bis 19 Uhr.
"Kultursalat" sucht RedakteurInnen
Die geplante Sendung bei Radio Z bietet binationalen Jugendlichen die Möglichkeit, ihre spezielle Situation zwischen zwei Kulturen aufgewachsen zu sein, einer breiten Öffentlichkeit mitzuteilen.
Ecología
Samstag, 20. September 2008
Samstag, 20 de September de 2008
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren…
Das US-Finanzministerium plant zusammen mit VertreterInnen der Zentralbank Fed und dem Kongress US-Banken von faulen Krediten freizukaufen.
Verschiedenen Medienberichten zufolge könne diese „Rettung“ den steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürgern bis zu 900 Milliarden US-Dollar kosten.
Schon die Nachricht vom Rettungsplan habe die Börse um 4 Prozent nach oben schnellen lassen.
Statt den Markt wirken zu lassen, soll nun (wie telepolis es auf heise.de formuliert) ein riesiges Netz aufgespannt werden, das die Verluste auffängt.
Der große Haken bei diesem Zickzack-Kurs der US-Regierung liege somit in einer staatlichen Auffanggesellschaft, der den Banken die Wert(los)papiere abkauft.
Der Philosophiebruch nehme auch dem republikanischen „Der-Markt-wird’s-richten“-Wahlkampfcredo die ganze Durchschlagskraft.
Schon zögen KritikerInnen Vergleiche zwischen Fed und Chavez.
Wirbelstürme in Haiti...
Nachdem die Nothilfe in Haiti (dem ärmsten Land Mittelamerikas) in vollem Gange ist, ruft CARE zu einer langfristigen Strategie auf, um das Ausmaß zukünftiger Katastrophen zu mildern.
Neben kurzfristiger Hilfe solle Geld auch in Risikominderung investiert werden, um Haiti gegen Katastrophenschäden zu wappnen, wie Care in einer aktuellen Presseerklärung mitteilt.
Dazu gehören auch Maßnahmen wie flächendeckende Aufforstung gegen Erosion.
Der abgeholzte Boden kann keinen Regen mehr aufnehmen.
Das Land wird jährliche von Wirbelstürmen heimgesucht.
Krieg...
450 Millionen Euro verschlingt die Besatzung Afghanistans jährlich, während die zivile Aufbauhilfe verkümmert.
In Stuttgart und Berlin demonstrierte deshalb heute die Friedensbewegung.
Unter dem Motto »Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan« wird gegen die Verlängerung des Bundeswehrmandates für die internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF Stimmung gemacht.
Dieses Mandat wird voraussichtlich im Oktober ein weiteres Mal verlängert.
Auch eine Verstärkung der Truppen von 3500 auf 4500 SoldatInnen sei bereits ausgemacht.
Statt Afghanistan während der Besatzung zu demokratisieren eskaliert die Lage mehr und mehr, wie die Tageszeitung „Neues Deutschland“ berichtet.
Um diese Eskalation zu beenden, fordern die Demonstrationen den vollständigen Abzug aller ausländischen Truppen aus Afghanistan.
Mehr Infos unter www.afghanistandemo.de
Datenkrake Jobcenter...
Die sog. Jobcenter dürfen in die Kontodaten der Hartz-IV-BezieherInnen schauen.
Das Bundessozialgericht hat somit gestern zugunsten der bisher gängigen Praxis der Arbeitsagenturen entschieden.
Kontoauszüge der letzten drei Monate dürfen – einfach auf Verdacht hin – verlangt werden.
Nur bestimmte Angaben dürfen die Antragstellerinnen herausschwärzen; wenn z. B. Informationen über politische, religiöse, philosophische, ethnische oder sexuelle Präferenzen herausgelesen werden können.
Wer also Mitglied einer Partei oder Gewerkschaft ist, darf den Empfänger seiner Mitgliedsbeiträge schwärzen – nur der gezahlte Beitrag muss sichtbar bleiben.
Der auf ALG-II-Streitfälle spezialisierte Anwalt Freddy Beier kritisiert: (zitat) "Das größte Problem daran ist die Repression. Wer nun sein Konto nicht offenlegt, wird obdachlos." (zitat ende)
Der Beschluss sei trotz der marginalen Einschränkungen ein weiterer Schritt auf dem Weg zum gläsernen Bürger.
Beier schielt nun auf das Bundesverfassungsgericht.
(A)sozialstaat…
Nach dreitägiger Beratung steht der neue Etat fest:
Im nächsten Jahr bekommen 12 von 14 Ministerien mehr Geld als in diesem Jahr.
Die Devise „Gürtel enger schnallen“ gilt nur für 2 Ministerien: Familie und Soziales, wie Deutsche Welle berichtet.
Am stärksten steigt der Umweltetat, nämlich von 0,8 auf 1,3 Milliarden Euro.
Dessen Geld kommt aber aus der Industrie und dem Handel um Emissionsrechte.
Ebenfalls freuen darf sich das sog. Verteidigungsministerium.
Dessen Etat klettert – wie jedes Jahr seit der Wiedervereinigung – auf neue Rekordhöhen; diesmal um 5% auf über 31 Milliarden Euro.
Demo gegen Nazi -Treffen
Freitag, 19 de September de 2008
Mehrere hundert Menschen haben heute laut DPA vor dem Baugrundstück für eine Moschee in Köln friedlich gegen ein Nazi-Treffen demonstriert.
VertreterInnen von Parteien, Kirchen und Gewerkschaften bezogen Stellung gegen das Treffen der Rechtsradikalen, das noch bis Sonntag andauern soll. Mehrere Anti-rassistische Gruppierungen haben bereits zu Gegenaktionen aufgerufen.
Initiiert hat den sogenannten „Anti-IslamisierungsKongress“ die rechtsradikale Gruppe Pro Köln. Die Gruppierung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, hatte zu Beginn des Treffens eine Pressekonferenz auf einem Schiff abhalten wollen, nachdem die Stadt Köln ihr die Nutzung städtischer Räume untersagt hatte. Als GegendemonstrantInnen das Schiff mit Steinen bewarfen, musste es jedoch ablegen und fuhr den Rhein hinunter. Höhepunkt des Treffens soll am Samstag eine Kundgebung in der Kölner Innenstadt sein.
Die Polizei rechnet mit bis zu 40 000 GegendemonstrantInnen.
Verdi stellt KIK an den Pranger
Freitag, 19 de September de 2008
Heftige Vorwürfe erhebt Ver.di Mittelfranken nun gegen den Textil-Discounter «KiK». 15-Stunden-Tage und «Hungerlöhne» von 5,20 Euro pro Stunde gehören dort zum Alltag, so die Gewerkschaft.
Zum Auftakt ihrer Kampagne für den gesetzlichen Mindestlohn stattete Verdi deshalb rund 20 Filialen in Nürnberg und Umgebung einen Besuch ab. Aus Angst vor Sanktionen bis hin zur Kündigung trauten sich die Angestellten allerdings nur selten, öffentlich über ihre Arbeitsbedingungen zu sprechen. Dabei hätten sie dazu allen Grund. In Dortmund reichte eine Verkäuferin mit Unterstützung von Verdi Klage ein - und bekam Recht. Ein Stundenlohn von 5,20 Euro sei sittenwidrig, KiK müsse eine Nachzahlung leisten.
Das Unternehmen wies gestern die Vorwürfe zurück. Die Firma zahle branchenübliche Löhne.
BND im Irak-Krieg
Freitag, 19 de September de 2008
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat 2003 im Irak kriegsrelevante Informationen gesammelt - davon ist jedenfalls die Opposition im BND-Untersuchungsausschuss überzeugt. Die Abgeordneten von Linkspartei, den Grünen und der FDP sahen es nach der Befragung zweier in Bagdad eingesetzter BND-Agenten als erwiesen an, dass der deutsche Geheimdienst im Jahr 2003 Objekte der irakischen Armee inklusive Positionsdaten ausspähte. Es wird vermutet, dass diese Informationen an die US-Streitkräfte weitergegeben wurden und die rot-grüne Regierung somit den Krieg gegen den Irak aktiv unterstützte - entgegen öffentlicher Beteuerung des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder.
Hans Christian Ströbele von den Grünen sagte dazu: "Es steht fest, dass während der heißen Phase des Krieges fast ausschließlich militärische Ziele ausgekundschaftet wurden".
Krieg gegen den Terror
Freitag, 19 de September de 2008
Seit Pakistan die Schlüsselrolle als Verbündeter der USA im so genannten "Anti-Terror-Krieg" einnimmt, sollen dort Hunderte Menschen im Namen dieses Krieges oder anderer nationaler Sicherheitskampagnen "verschwunden" sein.
Dies jedenfalls behauptet laut NGO die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Im Juli 2005 beispielsweise sei Masood Janjua spurlos verschwunden. Der Ehemann von Amina Janjua sei von einer Reise nicht mehr zurückgekehrt. Seither habe seine Familie nichts mehr von ihm gehört.
Amina Janjua ist Gründerin der Menschenrechtsorganisation "Defence of Human Rights", in der sich Angehörige von Verschwundenen organisieren.
Nach der Veröffentlichung eines Amnesty-Berichts zu schweren Menschenrechtsverletzungen im September 2006 hatte Präsident Musharraf bestritten, dass pakistanische Behörden Menschen verschwinden ließen. Im November 2007 entlies der damalige Präsident willkürlich die obersten Richter . Die Anhörungen seien seitdem gestoppt worden.
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