Die geplanten Entlassungen sind keineswegs die Konsequenz eines erfolglosen Geschäftsjahres - im Gegenteil: Siemens-Enterprise-Networks schreibt durchaus schwarze Zahlen. Und da passt der Unternehmensleitung der Abbau gut ins Konzept.
Kapitalistische Unternehmen waren noch nie ein Hort des Sozialen. Die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Belange der Beschäftigten stellen nun einmal nicht das Interesse von Konzernleitungen dar. Somit kann der Stellenabbau bei Siemens-Enterprise-Networks zwar als unverantwortlich angeprangert werden, kurzsichtig - wie es weiter in der Presseerklärung heißt - ist er allerdings nicht - zumindest nicht aus der Prespektive des Kapitalismus. Somit haben es Beschäftigte und Gewerkschaften schwer, Druck auszuüben.
Michaela Baetz sprach mit Andrea Fehrmann von der IG Metall Bayern über den Protest und seine Schwierigkeiten:
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Dauer: 5:40 Minuten
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Gesellschaft