Insgesamt wurden vier Mitglieder der Umweltorganisation angeklagt, ein „Fahrthindernis“ bereitet zu haben, das eine Ordnungswidrigkeit nach der Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung darstellte. Die Rechnung der Staatsanwaltschaft ging aber nicht auf, denn die Richterin sprach die Anti-Atom-Aktivisten frei, nachdem die geladenen Zeugen nicht bestätigen konnten, dass die Seilbrücke die Weiterfahrt des Castortransports verhindert hatte. Einer der beiden Hochseil-Aktivisten war Matthias Weyland. Er berichtet im Interview mit Manuel Christa über die Aktion und seinen Freispruch.
Dauer: 9:55 Minuten
URL: Einen glasklaren Freispruch erhielten Aktivisten von Robin Wood, nachdem sie wegen einer kreativen Castor-Protestaktion angeklagt wurden. Im Herbst 2006 hingen zwei Demonstrierende in luftiger Höhe an einem Seil über der Castorstrecke und hielten somit den Atommülltransport zwei Stunden lang auf.

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